+++ Pressemitteilung: Wahl von Hannes Gnauk zum Direktkandidaten des WK 57 +++

Am Samstag, den 09.01.2021, wählten die Mitglieder der Kreisverbände Uckermark und Barnim ihrenDirektkandidaten für den Wahlkreis 57 zur Bundestagswahl am 26. September. Mit knapp 70% derabgegebenen Stimmen setzte sich der Hohengüstower Hannes Gnauck gegen seine Mitbewerber Norbert Bury und Roman Kuffert durch.

Der 29-jährige Gnauck ist gelernter Sport- und Fitnesskaufmann und seit 2014 Soldat auf Zeit bei derBundeswehr, zuletzt tätig als Personalfeldwebel. Für seine Partei sitzt er seit 2019 als Abgeordneterim Kreistag und führt dort den Fraktionsvorsitz. Zudem nimmt er im AfD-Kreisverband Uckermark die Funktion als stellvertretender Vorsitzender wahr und ist Mitglied des Landesvorstandes der JungenAlternative Brandenburg. Der Jugendverband der Partei wählte Gnauck im Dezember 2020 ebenfallszu seinem Spitzenkandidaten für die AfD-Landesliste zur Bundestagswahl.

In seiner Bewerbungsrede betonte Gnauck, sich im Falle seiner Wahl in den Bundestag insbesonderefür die Bereiche Verteidigungs- und Sicherheitspolitik einsetzen zu wollen. Als ehemaligerAfghanistanveteran fordert er zuallererst eine effizientere Verwendung des Wehretats sowie den Abzug deutscher Soldaten aus internationalen Kriegsgebieten. Die Bundeswehr sei als Verteidigungsarmee geschaffen worden und müsse zu dieser Aufgabe künftig wieder zurückkehren. Seine weiteren thematischen Schwerpunkte sieht Gnauck in der Bekämpfung sozialer Missständesowie in der Energiepolitik. Es könne nicht sein, dass sich Ost- und West-Renten immer noch in einem erheblichen Prozentsatz voneinander unterscheiden. Auch sei nicht hinnehmbar, dass in einerIndustrienation wie Deutschland 3,7 Millionen Erwerbstätige nicht in der Lage sind, von ihremEinkommen ihr Leben zu bestreiten und stattdessen zusätzlich Sozialleistungen in Anspruch nehmen müssen. Allgemein sei der Niedriglohnsektor – auch im europäischen Vergleich – während der letzten Jahre förmlich explodiert. Mehr als jeder dritte Brandenburger arbeite für einen Stundenlohn unter 10,80 Euro. Im Bereich der Energiepolitik möchte Gnauck sich dafür einsetzen, dass gerade in einer landwirtschaftlich geprägten Region wie der Uckermark weniger Flächen für Solarparks zweckentfremdet und Landschaftsbilder nicht durch riesige Windkraftanlagen verschandelt werden. „Die Uckermark produziert jetzt schon das Doppelte ihres eigentlichen Bedarfes durch erneuerbareEnergien. Trotzdem zahlen unsere Bürger deutschlandweit mit die höchsten Strompreise. “Gnaucks Ziel ist es, mit einer neuen patriotischen Politik, die den Fokus auf das eigene Volk legt, der CDU und ihrem Spitzenkandidaten Jens Koeppen das Direktmandat abzunehmen. „Die Politik in diesem Land muss sich wieder am Wohle des Bürgers orientieren und nicht an persönlichenVorteilen.“

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